Help center
Frequently asked questions
Everything you need to know about beBeer, the ambassadors, the brewing communes network, the awards and the digital guide.
FAQ zum beBeer-Botschafter
1. Was ist ein beBeer-Botschafter?
Ein Botschafter ist ein gewählter Vertreter (Bürgermeister, Stadtrat, Abgeordneter usw.) der Mehrheit oder der Opposition, der sich für die Förderung der Braukultur in seiner Gemeinde oder Region einsetzt. Er/sie erhält einen persönlichen Eintrag im digitalen Reiseführer, ein Verkostungsglas und ein exklusives beBeer-Bier. Er kann bis zu 10 Sehenswürdigkeiten seiner Gemeinde vorstellen. Dies ist eine wertschätzende Möglichkeit, politisches Engagement und lokale Kulturförderung zu verbinden. Jeder Botschafter ist verpflichtet, die beBeer-Botschafter-Charta einzuhalten, die auf Anfrage erhältlich ist.
2. Was kostet es, Botschafter zu werden?
Der Jahresbeitrag hängt von der Ebene der gewählten Person ab: Er beträgt 85 € für einen lokalen Ratsmitglied, 150 € für einen regionalen Mandatsträger und 200 € für einen nationalen oder europäischen Mandatsträger.
Dieser Jahresbeitrag berechtigt zu einem eigenen Eintrag im digitalen Reiseführer und in der App „beBeer in der Tasche“, zu Sichtbarkeit und Anerkennung (Glas, Bier, offizielle Erwähnung) sowie zur Verwendung des Titels „beBeer-Botschafter seiner Gemeinde“ für ein Jahr.
3. Wer kann beBeer-Botschafter werden?
Jeder gewählte Vertreter der Mehrheit oder der Opposition, unabhängig von seiner Ebene (lokal, regional, national oder europäisch), kann beBeer-Botschafter werden. Es reicht aus, die Werte der Förderung des Brauereierbes zu teilen und sich zu verpflichten, seine Gemeinde oder Region innerhalb des Netzwerks zu vertreten.
Der Botschafter wird so zu einem sichtbaren und geschätzten Vertreter der Bierwelt seines Gebiets gegenüber den Bürgern, aber auch außerhalb seiner Gemeinde. Es kann mehrere beBeer-Botschafter pro Gemeinde geben. Diese Funktion steht allen politischen Richtungen offen, sofern jeder beBeer-Botschafter die Charta des beBeer-Botschafters während des gesamten Jahres einhält.
4. Was ist die Aufgabe eines beBeer-Botschafters?
Der Botschafter fungiert als wohlwollender und sichtbarer Vermittler der Bierwelt in seiner Gemeinde. Man muss kein Bierfachmann sein, sondern einfach nur seine Gemeinde lieben und die Akteure der Bierbranche, die dort arbeiten und leben, unterstützen.
Er/sie kann bis zu 10 symbolträchtige Elemente (Brauereien, Mikrobrauereien, Kneipen, Festivals, handwerkliche Produkte...) seiner Gemeinde oder Region über eine im digitalen beBeer-Führer integrierte Präsentation sowie über seine Seite in der App „beBeer in der Tasche” vorstellen. Diese Rolle wertet das lokale Erbe auf und zeigt gleichzeitig das Engagement des Politikers für einen authentischen Kultur- und Wirtschaftssektor.
5. Was sind die konkreten Vorteile für den/die Gewählte(n)?
Als Botschafter erhält der/die Gewählte ein Profil im digitalen Führer und eine Präsentation in der App, ein Verkostungsglas und ein speziell für die beBeer-Community gebrautes lokales Bier.
Er/sie kann ein Jahr lang offiziell den Titel „beBeer-Botschafter seiner Gemeinde” führen (Vermerk im Guide und in der App „beBeer in der Tasche”). Dies ist auch eine Möglichkeit, sein öffentliches Amt unter einem kulturellen und territorialen Blickwinkel zu fördern.
6. Wie hoch ist der Beitrag?
Der Jahresbeitrag ist moderat und an die Ebene der Mandatsträger angepasst: 85 € für Kommunalpolitiker, 150 € für Regionalpolitiker (NUTS 2) und 200 € für nationale oder europäische Politiker. Der Beitrag gilt für ein Jahr und verlängert sich stillschweigend. Damit wird ein unabhängiges, werbefreies Netzwerk unterstützt, das sich ganz der Förderung der europäischen Braukultur verschrieben hat.
7. Warum ist diese Rolle im aktuellen europäischen Kontext wichtig?
Weil sie Teil einer Dynamik zur Aufwertung lokaler Identitäten auf europäischer Ebene ist. Die gewählten Vertreter – insbesondere diejenigen, die im Europäischen Parlament, im Ausschuss der Regionen, im Europarat oder im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss sitzen – spielen eine Schlüsselrolle dabei, die Stimme der Brauregionen zu vertreten und ihre Anerkennung zu fördern. Als beBeer-Botschafter seiner Gemeinde trägt man auch zu einem lebendigen, integrativen Europa bei, das stolz auf das Know-how in jeder der 100.000 europäischen Gemeinden ist.
FAQ zum Netzwerk der Städte und Gemeinden
1. Kann meine Gemeinde Teil des europäischen Braunetwerks werden?
Ja, auf jeden Fall! Ihre Gemeinde kann dem Netzwerk beitreten, sobald sie mindestens ein Element aufweist, das mit der Braukultur in Verbindung steht: eine Brauerei oder Mikrobrauerei, ein Bierfestival, einen Hopfenproduzenten, eine Bierstube, eine Bierbruderschaft, ein Restaurant, das Gerichte mit Bier anbietet, oder sogar einen Verkostungsverein.
Schon eines dieser Elemente reicht aus, um Ihre Gemeinde als Braugemeinde zu qualifizieren. Damit zeigen Sie, dass Bier ein fester Bestandteil Ihres lokalen Patrimoniums ist.
2. Was bedeutet der Ausdruck „seine Gemeinde oder Stadt auf die Karte des Brautourismus in Europa setzen”?
Dieser Ausdruck bedeutet, das Brauereierbe Ihrer Gemeinde auf europäischer Ebene aufzuwerten und sichtbar zu machen. Konkret ermöglicht dies Bierliebhabern, über die App „beBeer in der Tasche” ganz einfach Orte, Veranstaltungen und Traditionen rund um das Brauen in Ihrer Region zu entdecken. Ihre Gemeinde wird so zu einer anerkannten Etappe auf der europäischen Bierroute, was ihre Attraktivität steigert und die lokale Wirtschaft belebt.
3. Muss man unbedingt eine Brauerei oder eine Mikrobrauerei in seiner Gemeinde haben, um Teil des europäischen Netzwerks der Braustädte und -gemeinden zu werden?
Nein, das ist keine Voraussetzung. Das Netzwerk erkennt alle Arten von Aktivitäten im Zusammenhang mit der lokalen Braukultur an. Es reicht aus, wenn die Gemeinde über mindestens ein Element mit Bezug zum Bier verfügt (z. B. ein Bierfest, einen Hopfenproduzenten, ein Restaurant mit Biergerichten, eine Bruderschaft, eine Bierstube oder einen Bierverkostungsclub). Wichtig ist, dass sie sich an der kulturellen Dynamik rund um das Bier beteiligen. Wenn es in der Gemeinde keine Brauerei gibt, ist es jedoch schwieriger, die Auszeichnung mit 2 oder 3 Hopfen zu erhalten.
4. Welche Vorteile hat die Mitgliedschaft im Netzwerk beBeer?
Die Mitgliedsgemeinden profitieren von einer erhöhten Sichtbarkeit bei einem breiten europäischen Publikum, das sich für Craft-Biere begeistert. Sie werden im digitalen Reiseführer mit einer vollständigen Präsentation ihres Brauereierbes vorgestellt, können ihre Brauereien und symbolträchtigen Orte hervorheben und erhalten jedes Jahr das offizielle Label „Biergemeinde”. Diese Anerkennung zieht Besucher an, fördert die Organisation von Veranstaltungen und unterstützt lokale Wirtschaftsinitiativen im Zusammenhang mit Bier.
5. Was bedeutet es, das Label „Braugemeinde” zu erhalten?
Dieses Label bescheinigt zum einen, dass es in der Gemeinde eine „Präsenz oder Intensität des Brauwesens” gibt, und zum anderen, dass die Gemeinde, das Fremdenverkehrsamt oder die lokale Entwicklungsagentur die in der Gemeinde ansässigen Akteure des Brauwesens aktiv unterstützen. Das Label rückt lokale Akteure (Brauereien, Festivals, Restaurants, handwerkliche Bierprodukte usw.) ins Rampenlicht und fördert deren Bekanntheit. Es handelt sich um ein echtes Instrument zur Förderung des Tourismus, der Wirtschaft und der Kultur, das Verbindungen zwischen Brautradition und territorialer Dynamik knüpft.
FAQ zum Label „Bräugemeinde“
1. Was ist das Label „Bräugemeinde“?
Es handelt sich um eine Auszeichnung, die von der Expertenjury der Gemeinschaft beBeer an europäische Städte und Gemeinden vergeben wird, die ihr Brauereierbe hervorheben. Dieses Label würdigt das lokale Engagement für Craft-Bier, lokale Brauereien und deren Förderer (Kneipen und Bars, Veranstaltungen, kulturelle Einrichtungen usw.). Es gibt drei Auszeichnungsstufen, die mit 1, 2 oder 3 „Hopfen” symbolisiert werden, sowie einen Sonderpreis: den "Goldener Hopfen", der jedes Jahr von der Jury vergeben wird.
2. Ist das Label „Bräugemeinde” ein offizielles oder normatives Label, wie beispielsweise eine ISO-Norm?
Nein, das Label „Bräugemeinde” ist kein ISO-Label. Es handelt sich weder um eine offizielle Zertifizierung durch eine international anerkannte Stelle noch um eine Industrienorm, die durch ein externes Audit überprüft wird. Es handelt sich um eine qualitative Auszeichnung, die von der Jury beBeer – bestehend aus Experten aus den Bereichen Kommunalpolitik, Regionalpolitik, Brauereiwesen und Tourismus – im Rahmen ihres europäischen Netzwerks zur Förderung des Brauereierbes vergeben wird.
3. Worauf basiert die Vergabe des Labels „Bräugemeinde”?
Das Label wird auf der Grundlage eines Dossiers anhand eines objektiven Kriterienkatalogs vergeben: Präsenz von Brauereien oder Mikrobrauereien, lokale Veranstaltungen, Bierspezialitäten, Aktivitäten zur Förderung des Biertourismus usw. Die Bewertung erfolgt durch die Jury beBeer, die sich aus Experten aus den Bereichen Kommunalpolitik, Regionalpolitik, Brauereiwesen und Tourismus zusammensetzt.
Dieses Label dient in erster Linie der Aufwertung der Gemeinde/Stadt: Es ermöglicht einer Gemeinde, ihre Brauereikultur zu präsentieren, lokale Bierakteure zusammenzubringen und ihre Attraktivität für Touristen zu steigern.
4. Wer kann das Label erhalten?
Jede Gemeinde, die dem europäischen Netzwerk der Bräustädte und -gemeinden angehört, kann das Label beantragen. Das Netzwerk steht Gemeinden aus den 27 EU-Ländern sowie den Ländern des Europarats offen und ist mit einem jährlichen Beitrag verbunden (300 €, 450 € oder 750 € je nach Größe der Gemeinde). Sobald die Gemeinde dem Netzwerk angehört, ist die Teilnahme am Labelverfahren kostenlos.
5. Wer kann sich für das Label bewerben?
Die Bewerbung kann entweder direkt von der Gemeinde oder von einer lokalen öffentlichen oder halböffentlichen Einrichtung (z. B. Tourismusbüro, Museum, lokale Entwicklungsagentur) eingereicht werden, sofern die Gemeinde ihre Zustimmung gegeben hat. Pro Gemeinde wird nur eine Bewerbung akzeptiert.
6. Wann muss die Bewerbung eingereicht werden?
Die Bewerbung kann jederzeit im Laufe des Jahres eingereicht werden. Es wird jedoch empfohlen, dies so früh wie möglich zu tun, um während der gesamten touristischen Saison vom Label profitieren zu können. Bewerbungen, die nach dem 15. November eingehen, werden automatisch auf das folgende Jahr verschoben. Das Bewertungsverfahren dauert maximal einen Monat.
7. Was erhält eine Gemeinde mit dem Label?
Eine Gemeinde, die das Label erhalten hat, erhält eine offizielle Plakate (per Post versendet), wird im europäischen digitalen Reiseführer und in der App „beBeer in der Tasche” vorgestellt, erhält ein Werbepaket (mit vorgefertigten Pressemitteilungen, Kommunikationsideen, Bildmaterial usw.) und das Label wird in den sozialen Netzwerken von beBeer beworben. Dies ist ein echter Hebel für die Sichtbarkeit und die lokale Entwicklung rund um den Biertourismus.
8. Welche Vorteile hat die Gemeinde davon?
Über die offizielle Anerkennung hinaus zieht das Label Bierliebhaber, Touristen und Neugierige an, die sich für das lokale Kulturerbe interessieren.
Es wertet die Wirtschaftsakteure (Brauer, Gastronomen, Veranstalter) auf und trägt dazu bei, das Image der Gemeinde durch den Reichtum ihrer Braukultur zu stärken. „Dank beBeer und der Dynamik der lokalen Akteure auf der europäischen Karte des Biertourismus zu stehen”, ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil für die Sichtbarkeit und Attraktivität der Gemeinde, sowohl auf regionaler als auch auf internationaler Ebene.
9. Was sind die Kriterien für die Verleihung des Labels?
Die Bewertung basiert auf einem Kriterienkatalog mit 10 Kriterien, die sich auf die Intensität der lokalen Bierkultur beziehen: Brauereien, Mikrobrauereien, Kneipen, Orte, die dem Bier gewidmet sind, Veranstaltungen, Bruderschaften, Fachgeschäfte, Restaurants, kulinarische Spezialitäten auf Bierbasis und Maßnahmen zur Förderung des Tourismus.
Jedes Element wird mit einer bestimmten Punktzahl bewertet. Für 1 Hopfen sind 50 Punkte erforderlich, für 2 Hopfen 70 Punkte und für 3 Hopfen 90 Punkte. Außerdem vergibt die Jury in jeder Kategorie einen Sonderpreis "Goldener Hopfen" entsprechend der Größe der Gemeinden.
11. Muss eine Gemeinde über eine eigene Brauerei verfügen, um das Label zu erhalten?
Nein, das ist keine Voraussetzung. Die Brautradition kann auch durch eine historische Vergangenheit, Veranstaltungen, kulturelle Stätten, touristische oder gastronomische Aktivitäten rund um das Bier zum Ausdruck kommen. Eine Gemeinde ohne Brauerei kann das Label durchaus erhalten, wenn es diese Kultur ausreichend wertschätzt.
12. Wie werden die Bewerbungen bewertet?
Eine unabhängige Jury, bestehend aus Experten der beBeer-Community aus der Bierbranche und den Regionen, bewertet die Bewerbungen anhand eines Kriterienkatalogs. Der Prozess dauert maximal einen Monat. Die Entscheidungen sind endgültig. Jedes Jahr können zusätzliche Elemente für eine zukünftige Bewerbung oder für die Vergabe eines weiteren „Hopfens” berücksichtigt werden. Das Label ist ein Kalenderjahr lang gültig.
FAQ zum Rührstab-Preis der Brauregionen Europas
1. Was ist der Ruhrstab-Preis der Brauregionen Europas?
Dieser Preis zeichnet jedes Jahr in jedem europäischen Land die bemerkenswertesten Initiativen auf regionaler Ebene zur Förderung der Braukunst aus. Er würdigt Regionen, die Braugemeinden, lokale Brauereien und kulturelle oder touristische Aktivitäten rund um das Bier aktiv unterstützen. Es handelt sich um eine ehrenvolle, aber auch strategische Auszeichnung, da sie die Region als engagierten Akteur des europäischen Brauereierbes hervorhebt.
2. Warum ein spezieller Preis für Regionen?
Weil die Dynamik des Brauwesens von Region zu Region sehr unterschiedlich ist. Durch die Aufwertung der Rolle der Regionen würdigt dieser Preis die Bedeutung der Regionalpolitik für die Förderung lokaler Produkte, des Tourismus und des Handwerks. Er fördert auch die Zusammenarbeit zwischen gewählten Lokalpolitikern, Brauern und Tourismusakteuren innerhalb einer Region. Die Hervorhebung der Preisträger ermöglicht außerdem den Erfahrungsaustausch zwischen europäischen Regionen über Praktiken im Biertourismus.
3. Wer kann am regionalen Ruhrstab-Preis teilnehmen?
Teilnehmen können europäische Regionen, die dem Netzwerk beBeer angehören. Dazu gehören alle Regionen der 27 Länder der Europäischen Union sowie die Mitgliedsländer des Europarates.
Nur Regionen, die das Netzwerk offiziell unterstützt haben (durch finanzielle Unterstützung und/oder konkrete Maßnahmen zur Förderung des beBeer-Netzwerks auf lokaler Ebene), können sich für diesen Preis bewerben.
4. Welche Maßnahmen können im Rahmen des Ruhrstab-Preis ausgezeichnet werden?
Die Jury berücksichtigt eine Vielzahl von Initiativen: Unterstützung des Beitritts von Gemeinden der Region zum europäischen Netzwerk der Braugemeinden, Einrichtung regionaler Pakete für Brauereien und lokale Promotoren, Verbreitung von Informationen bei Tourismusbüros, Entwicklung von Kommunikationsmaßnahmen rund um Braurouten und Organisation oder Unterstützung von Veranstaltungen im Zusammenhang mit Bier.
Jede Form von Engagement, die zur Strukturierung eines lebendigen und nachhaltigen Bier-Ökosystems auf regionaler Ebene beiträgt, kann unabhängig vom Umfang des bereits bestehenden Netzwerks gewürdigt werden.
5. Ist der Preis symbolisch oder mit konkreten Vorteilen verbunden?
Es handelt sich um einen Ehrenpreis, der aber auch praktische Vorteile hat. Er bietet eine offizielle Anerkennung auf europäischer Ebene, verbessert den Bekanntheitsgrad der Region in der Welt des Bierbrauens und bei Bierliebhabern, ermöglicht eine Präsentation in der digitalen App „beBeer in der Tasche“ sowie auf einer speziellen Seite im digitalen Reiseführer und eine Verbreitung über die sozialen Netzwerke von beBeer.
Mehr noch, die Preisträger werden in der europäischen Presse vorgestellt, was ihren Bekanntheitsgrad bei Institutionen, Wirtschaftsakteuren, Bierliebhabern und der breiten Öffentlichkeit erhöht.
6. Was kostet es eine Region, die das Netzwerk unterstützen und sich für den regionalen Ruhrstab-Preis bewerben möchte?
Der finanzielle Beitrag richtet sich nach der Einwohnerzahl der Region: 500 € für Regionen mit weniger als 500.000 Einwohnern, 1.000 € für Regionen mit 500.001 bis 1 Million Einwohnern und 1.500 € für Regionen mit mehr als 1 Million Einwohnern.
Diese Unterstützung umfasst eine Seite im europäischen digitalen Reiseführer und eine Präsentation in der App „beBeer in der Tasche“, die Teilnahme am Ruhrstab-Preis sowie maßgeschneiderte Pakete für Gemeinden und Brauereien in der Region.
7. Welche Maßnahmen können in diesem Rahmen gefördert werden?
Die Jury berücksichtigt eine Vielzahl von Initiativen: Unterstützung des Beitritts von Gemeinden der Region zum beBeer-Netzwerk, Einrichtung regionaler Pakete für Brauereien und lokale Promotoren, Verbreitung von Informationen bei Tourismusbüros, Entwicklung von Kommunikationsmaßnahmen rund um Brautourismusrouten und Organisation oder Unterstützung von Veranstaltungen rund um das Thema Bier. Jede Form des Engagements, die zur Strukturierung eines lebendigen und nachhaltigen Brauerei-Ökosystems auf regionaler Ebene beiträgt, kann unabhängig vom Umfang des bereits bestehenden Netzwerks gewürdigt werden.
8. Warum ist die Unterstützung jedes gewählten regionalen und europäischen Politikers entscheidend?
Regionale und europäische Politiker sind in einer strategisch günstigen Position, um ihr Gebiet über die Grenzen hinaus bekannt zu machen. Ihre Unterstützung gibt lokalen Initiativen einen starken politischen Impuls und ermöglicht es, Partner für ein gemeinsames Projekt zur Aufwertung des Brauereierbes zu gewinnen. Als Mitglieder des Europäischen Parlaments, des Ausschusses der Regionen, des Europarates oder des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses verfügen sie zudem über Bekanntheit und Netzwerke, die die Reichweite der Maßnahmen erheblich verstärken können. Durch ihr Engagement als beBeer-Botschafter werden diese gewählten Vertreter zu Sprachrohren einer authentischen, lebendigen und zutiefst europäischen Braukultur.
9. Richtet sich dieser Preis nur an Regionen mit einer starken Brautradition?
Nein, alle Regionen können teilnehmen, unabhängig von der Größe oder Intensität ihrer Brautätigkeit. Was zählt, ist die Dynamik, die entsteht: Selbst eine Region mit wenigen Brauereien kann ausgezeichnet werden, wenn sie innovative Projekte entwickelt, ihre Gemeinden mobilisiert und eine lokale Synergie rund um das Bier schafft.
FAQ zum digitalen Reiseführer
1. Der digitale Reiseführer: Worum geht es und für wen ist er gedacht?
Der digitale Reiseführer beBeer ist ein Online-Schaufenster, das europaweit Städte, Gemeinden und Regionen vorstellt, die sich für die Aufwertung des Brauereierbes engagieren. Er richtet sich in erster Linie an Bierliebhaber, neugierige Touristen, aber auch an Fachleute aus der Branche (Brauer, Gastronomen, Kulturförderer) sowie lokale Entscheidungsträger. Dieser fortlaufend aktualisierte Reiseführer ermöglicht es Bierliebhabern und Touristen, authentische Brauereien zu finden, bevorstehende Veranstaltungen zu verfolgen und Bierstraßen und -routen in 600 europäischen Regionen zu erkunden. Der Reiseführer ist auch ein Werbeinstrument für die Gemeinde und ein lebendiger Beweis für ihre Dynamik.
2. Wie ist der Reiseführer aufgebaut?
Der Führer ist nach Ländern und dann nach Gemeinden geordnet, wobei die alphabetische Reihenfolge die Navigation erleichtert. Jede Gemeindebeschreibung enthält eine Brau-ID, ein Grußwort des Bürgermeisters (oder eines Gemeindevertreters) und praktische Informationen (Brauereien, Kneipen, Veranstaltungen, lokale Spezialitäten usw.).
Außerdem enthält er die Gemeinden mit Label (1 bis 3 Hopfen), die Preisträger des „goldenen Hopfens", die regionalen Ruhrstab-Preisträger und die Liste der beBeer-Botschafter. Er ist sowohl ein Werkzeug zur Entdeckung als auch ein Instrument zur lokalen Aufwertung.
3. Warum spricht man bei diesem Reiseführer von einer „Vorlage”?
Das vorgestellte Dokument ist ein Entwurf für das Profil einer Braugemeinde, sobald diese offiziell dem Netzwerk beBeer beigetreten ist. Es zeigt anschaulich, wie das Profil aufgebaut sein soll und welche Inhalte erwartet werden. Anhand dieser Template können interessierte Braugemeinden und Regionen sehen, welche Wirkung und Bekanntheit sie durch ihren Beitritt erzielen können.
4. Können die Profile nach ihrer Veröffentlichung geändert werden?
Ja, die Mitgliedsgemeinden des Netzwerks sind für den Inhalt ihres Profilblatts verantwortlich und können Änderungen oder Ergänzungen beantragen. Sie können auch Aktualisierungen entsprechend der Jahreszeit, Veranstaltungen oder Entwicklungen in der lokalen Brauszene vorschlagen. Ebenso können Brauer und Promotoren ihr eigenes Profilblatt ergänzen.
5. Was ist der konkrete Vorteil für eine Gemeinde, in diesem Reiseführer vertreten zu sein?
Es ist ein Instrument zur kulturellen, wirtschaftlichen und touristischen Aufwertung. Mit einer Präsenz im Reiseführer kann eine Gemeinde sich einem europäischen Publikum von Bierliebhabern präsentieren, neue Besucher anziehen, das lokale Angebot (Gastronomie, Veranstaltungen, Handwerk) stärken und ein dynamisches Image vermitteln. Dies ist auch Teil einer Strategie zur Vernetzung mit anderen Gemeinden, die die gleiche Begeisterung für Craft-Bier teilen.
6. Meine Gemeinde ist nicht im Reiseführer aufgeführt, was kann ich tun?
Wenn Ihre Gemeinde über brauereiliche Highlights verfügt (auch wenn diese noch so bescheiden sind), können Sie sie einladen, dem Netzwerk beizutreten. Ein Musterbrief steht zur Verfügung, um Bürgermeister oder gewählte Lokalpolitiker zu informieren. Sobald die Gemeinde Mitglied ist, kann sie ihr Profil personalisieren, ihre Brauereien, Veranstaltungen, touristische Routen, lokale Spezialitäten usw. eintragen und so ihre Bekanntheit auf der europäischen Bierlandkarte steigern. Mit dem Anschreiben an Ihre gewählten Lokalpolitiker tragen Sie zur Förderung Ihrer Gemeinde im Bereich des Biertourismus bei. Sie sind ein Bierliebhaber und/oder begeisterter Anhänger des Biertourismus? Werden Sie doch Freund von beBeer!
FAQ - Häufig gestellte Fragen zu beBeer
1. Was ist das Ziel von beBeer?
Das Ziel von beBeer ist es, die Bierkultur in Europa zu fördern und dabei insbesondere lokale und regionale Craft-Biere in den Vordergrund zu stellen. Zu diesem Zweck bringt beBeer die Bräu-Community zusammen, bietet mit seiner App „beBeer in der Tasche” ein immersives digitales Erlebnis, baut ein europäisches Netzwerk von Bräugemeinden auf und stellt eine interaktive Bierlandkarte zur Erkundung dieser Welt zur Verfügung.
Es ist eine echte Brücke zwischen Bierliebhabern, Brauern und Regionen im Dienste des europäischen Brauereierbes.
2. Woher kommt der Name „beBeer”?
Der Name beBeer ist vom lateinischen Verb bibere abgeleitet, was „trinken” bedeutet. Diese Anspielung auf die alten Wurzeln des Bieres erinnert daran, dass es in Europa seit über 2000 Jahren getrunken wird.
Das Wort enthält auch „be” (sein, auf Englisch), um zu betonen, dass jeder „Bier” kann sein: sich also mit diesem lokalen, handwerklich hergestellten und charaktervollen Getränk identifizieren kann. beBeer ist somit eine Brücke zwischen Tradition, Identität und Leidenschaft für das Brauen in ganz Europa.
3. Warum beBeer-Fan werden?
beBeer-Fan werden ist viel mehr als nur eine einfache Geste der Unterstützung: Sie werden Teil einer Community von Bierliebhabern, die den Reichtum des europäischen Bräu-Erbes schätzen. Als „beBeer-Fan” erhalten Sie exklusive Vorteile (Einladungen, Rabatte, Newsletter), ein Verkostungsglas mit dem beBeer-Logo und Ihr eigenes Profil in der beBeer-App in Ihrer Tasche sowie auf beBeer.eu. Mit Ihrem Beitrag von 25 € pro Jahr tragen Sie zur Unabhängigkeit des Netzwerks bei. Außerdem ist dies eine konkrete Möglichkeit, Ihre Entdeckungen zu teilen, sich mit anderen Liebhabern auszutauschen und das lokale Bier bekannt zu machen. Ihre Leidenschaft wird so zu einem Motor für die Bierkultur und den Biertourismus. Sind Sie startklar für dieses Abenteuer?
4. Was hat beBeer mit Biertourismus zu tun?
Biertourismus bezeichnet alle touristischen Aktivitäten, die mit der Entdeckung der Welt des Craft-Biers zu tun haben: Brauereibesichtigungen, Verkostungen, Wanderungen, Veranstaltungen usw. Er fördert das lokale Know-how, belebt die Wirtschaft der Regionen und integriert sich in das kulturelle und kulinarische Angebot der Region. In Europa spielt beBeer eine zentrale Rolle bei der Strukturierung dieses Sektors durch die Gründung des Europäischen Netzwerks der Bräustädte und -gemeinden, wodurch lokale Akteure (Gemeinden, Städte, Brauereien usw.) besser sichtbar werden und die Verbindung zwischen Kulturerbe und touristischer Attraktivität gestärkt wird.